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Tics/Tourette-Kinderseite

Tipps, anderen Menschen Tics zu erklären

Da man die Tics ja sieht und hört, kann es jederzeit sein, das Leute auf dich zukommen und dich fragen, warum du das machst, was Tics sind oder was das Tourette-Syndrom ist.

Hier sind einige Beispiele für dich, was du zu den neugierigen Menschen sagen kannst: Beginne damit den Leuten zu erklären:

  • Eine Ticstörung oder Tourette sind neurologische Störungen und das Gehirn und die Nervensignale spielen dabei eine Rolle.
  • Menschen mit Tics haben motorische oder vokale Tics, das bedeutet, sie machen Bewegungen und Geräusche.
  • Tics kommen unwillkürlich und unfreiwillig, das heißt, das man sie nicht kontrollieren kann und somit auch nicht aufhören kann.

Du kannst den Menschen auch einzelne Tics zeigen, indem du genau dann darauf hinweist, wenn dein Tic kam/kommt.

  • Erkläre den Menschen, dass deine Tics nicht ansteckend sind.
  • Erwähne auch, dass dein Tourette deine Intelligenz, deine Begabung und Klugheit nicht beeinflusst.

Du kannst den Menschen auch sehr gut verdeutlichen, wie es ist einen Tic zu haben.

  • Bitte sie eine Weile ganz bewusst nicht mit den Augen zu blinzeln, die Augen immer offenzuhalten.

Was wird passieren? Das geht eine Weile gut und dann müssen die Leute blinzeln. Man kann nichts tun und man kann nicht helfen.
Und genau SO ist es, einen Tic oder das Tourette zu haben. Es kommt und du musst es tun, du kannst es nicht beeinflussen oder kontrollieren.

  • Mache den Menschen Vorschläge, was sie tun oder wie sie reagieren können und sollen, wenn sie einen Menschen mit Tics begegnen.

Man kann z. B. den Tic ignorieren oder kurz mit dem weiter sprechen warten, bis der Tic vorbei ist.
Erkläre ihnen wie wichtig es ist, Tics und Tourette zu kennen und zu verstehen.
Sage ihnen, wie unnötig es ist, dich in Verlegenheit zu bringen.

Aber am wichtigsten ist es, darum zu bitten, dass sie sich über Menschen mit Tics nicht lustig machen sollen oder sie wegen ihrer Tics nicht necken oder ärgern dürfen.

  • Erinnere die Menschen daran, dass alle Menschen unterschiedlich sind, keiner gleich ist und das jeder Mensch eine Schwäche hat, aber dennoch etwas Besonderes ist.

Manche Menschen brauchen eine Brille, andere haben Zahnspangen, wieder andere sind sehr groß oder sehr klein. Du hast eben Tics.

  • Frage die Menschen, ob sie noch mehr über Tics wissen möchten, denn du bist der Experte.

Und schon hast du einem Menschen Tics bzw. das Tourette-Syndrom erklärt und gesagt, wie man sich dir gegenüber am besten verhalten soll!

Nie mehr allein mit Tics und Tourette Syndrom Toll gemacht !!!



Liebe Grüße

Lilly und Tim

 

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