Größeres Unfallrisiko bei jungen
erwachsenen Fahrern mit ADHS (gekürzt)
Eine medikamentöse Therapie kann die Sicherheit des
Fahrverhaltens deutlich verbessern
WASHINGTON, DC -- August, 2006
Eine Pilosttudie am „Washington Neuropsychological
Institute“ fand heraus, dass eine kleine Gruppe junger
Erwachsener (n=14) mit ADHS die Sicherheit ihres Fahrverhaltens
verbesserte, wenn sie einmal täglich Adderal XR®
eine übliches Medikament für ADHS, einnahmen.
Die Studie weist auf die Bedeutung einer
wirksamen Therapie der ADHD-Symptome hin, da ein nicht behandeltes
ADHD die Verkehrssicherheit beeinträchtigt, da es die
Konzentrationsfähigkeit des Fahrers beeinträchtigt.
In klinischen Studien konnte Adderal XR deutlich die ADHD-Symptome
der t und der Ablenkbarkeit verbessern. ADHD betrifft in
den USA ca 8 Millionen Erwachsene. Gemäß der
„National Highway Traffic Safety Administration (NHTSA)”
sind Verkehrsunfälle die häufigste Todesursache
bei Teenagern und Erwachsenen, wobei Zusammenstöße
mit Autos bei Personen im Alter von 15-20 Jahren ca 35 %
der Todesursachen ausmachen. 45 % dieser Unfälle sind
auf unsachgemäße Geschwindigkeit zurückzuführen.
Forscher gehen davon aus, dass Teenager
mit ADHD eine vierfach höhere Wahrscheinlichkeit für
Verkehrsunfälle und einen Entzug der Fahrerlaubnis
haben als Personen ohne ADHD. Eine Pilotstudie analysierte
die Sicherheit des Fahrverhaltens einer kleinen Gruppe junger
Erwachsener mit ADHD, die mit Medikamenten oder Placebos
behandelt wurden und zwar mit einem Fahrsimulator.
Die Studie ergab, dass die Fahrer, die
mit Adderal XR deutlich besser abschnitten, als die deren
ADHD nicht behandelt wurde. Die Teilnehmer waren eher in
der Lage Zusammenstöße zu vermeiden, fuhren nicht
so dicht auf, konnten ihre Geschwindigkeit besser halten
und hielten sich eher an Verkehrsvorschriften als die Placebo-Gruppe.