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Tourette Syndrom
 
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Liegen bei Autismus veränderte Antikörperreaktionen gegenüber Masern-, Mumps- oder Rötel-Viren vor?

Department of Neurology, University of Utah, Salt Lake City, USA

Bislang ist die Rolle, die virale Infektionen bei Autismus spielen, unbekannt. Es gibt einige Hinweise darauf, dass der Antikörper-Titer gegen Masern-Viren im Blutserum/Plasma bei Kindern mit Autismus im Vergleich zu Kontrollen höher ist. Die Autoren untersuchten die Titer der Antikörper gegen Masern-, Mumps- und Rötel-Viren und das Diphtherie-Toxoid in Kindern mit Autismus und zwar der klassischen (n = 33) und der regressiven Form (n = 26) sowie in 25 gesunden Kontrollen und 24 Personen mit Tourette-Syndrom mittels ELISA.

Zwischen den vier Gruppen fanden sich keine signifikanten Unterschiede bezüglich der gegen Masern- Mumps oder Röteln gerichteten Antikörpertiter. Auch in bezug auf die Gesamt-IgG- oder IgM-Werte zeigten sich keine Unterschiede zwischen den 4 Gruppen. Interessanterweise fand der Autor eine signifikante Anzahl an Personen mit Autismus (15/59), die im Vergleich zur Kontroll- oder Tourette Syndrom-Gruppe sehr geringe oder gar keine Antikörper-Titer gegen Röteln aufwiesen (2/49).

 


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