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Tourette Syndrom
 
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Tourette-Syndrom und das Auge

Indiana University School of Optometry, Bloomington, Indiana

Optometry. 2008 Aug

Beim Tourette-Syndrom handelt es sich um eine auf Stress reagierende neurologische Erkrankung, die durch unfreiwillige vokale und motorische Tics charakterisiert wird.

Sowohl das Tourette-Syndrom als auch die dagegen eingesetzte medizinische Therapie können das Auge in Mitleidenschaft ziehen. Ein 5 Jahre alter Junge wurde dem Augenarzt vorgestellt, da er ständig mit den Augen zuckte. Zum Zeitpunkt der Untersuchung lag ein übermäßiges Blinzeln mit den Augen vor und nach Rücksprache mit dem Kinderarzt und einem Neurologen wurde das Tourette Syndrom diagnostiziert.

Bei einem zweiten Fall beschwerte sich ein erwachsener männlicher Patient, dass er gelegentlich mit Macht seine weichen Kontaktlinsen herausblinzelt. Bei ihm war zuvor ein Tourette Syndrom diagnostiziert worden, das er erfolgreich mit Medikamenten behandelte.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass es beim Auge im Zusammenhang mit dem Tourette Syndrom zu einem übermäßigen Blinzeln, Schielen, Augenrollen, einem übertriebenen Aufreißen und Schließen der Augen sowie Problemen mit Saccaden kommen kann. Da das Auge auch vom Tourette Syndrom betroffen sein kann, sollten sich Augenärzte über die unterschiedlichen Manifestationen der zugrunde liegenden Krankheit im klaren sein, die häufig unerkannt bleibt


 

 


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