In Gedenken an Ira

Ira (Synonym) – sie war eine junge Betroffene, die resignierte, weil sie keinen Ausweg mehr sah!

In den letzten Tagen haben wir erfahren, dass sich mitten in Deutschland, kurz vor Weihnachten 2007, eine Tragödie im Tourette Bereich ereignete.

Ein junges Mädchen hat für sich den Freitod gewählt, weil es die ständige Ausgrenzung und die Einsamkeit quälte. Weil Andere sich schämten, mit ihr und ihren Tics gesehen zu werden, weil sie belächelt und nicht ernst genommen wurde – weil sie nicht das Gefühl hatte, ein integriertes Mitglied unserer Gesellschaft zu sein.

Sie sah für sich und ihre Zukunft keinen anderen Ausweg, so sehr sie sich auch darum bemühte.
Liebe “Ira”, Ruhe in Frieden!
Wir wünschen Dir, liebe “Ira”, daß es Dir dort, wo Du jetzt bist, besser geht und Du Deinen Frieden gefunden hast.

Die Verantwortung dafür, daß solch eine Entscheidung nicht alltäglich wird und sich nicht wiederholt, lastet auf uns allen. Wir alle sind es, die den Betroffenen eine Perspektive geben müssen.

Dein Tod schockiert und macht sprachlos – er bedeutet für uns aber auch eine Herausforderung.
Dein Tod zeigt unseren SHGs ihre Aufgaben und ihre Verantwortung noch bewusster auf.

Betroffene und Angehörige brauchen deshalb viel mehr Toleranz, mehr Einfühlungsvermögen und besonders gesellschaftliche Anerkennung.

Aus diesem Grund ist es unsere Aufgabe, die Gesellschaft noch intensiver aufzuklären.

Helfen Sie mit, Betroffenen und Angehörigen das sichere Gefühl zu geben, nicht allein zu sein!


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