140 Euro Aufwandsentschädigung für Teilnahme an Forschungsprojekt zum Tics und Zwängen

Das Institut für Psychologie der Humboldt-Universität Berlin sucht aktuell Menschen  mit Tics (inkl. Tourette Syndrom) mit/ohne zusätzlicher Zwangsstörung für die Teilnahme an einer vergüteten Studie.

Was?
Es gibt Hinweise darauf, dass Tics nicht nur bei Menschen mit Ticsyndromen, sondern auch bei einigen Menschen mit Zwangsstörungen auftreten. Unterscheiden sich diese „Tics“ voneinander und welche neurokognitiven Veränderungen sind mit ihnen assoziiert? Handelt es sich um unterschiedliche Veränderungen, je nachdem ob neben einem Ticsyndrom auch Zwänge auftreten oder nicht auftreten? Im Rahmen eines Kooperationsprojektes zwischen dem Psychologischen Institut der Humboldt-Universität und der Charité Universitätsmedizin Berlin soll diesen Fragen nachgegangen werden. Der Fokus der Studie liegt auf Reaktionsunterdrückung, sensorischen Phänomenen und der Motivation zur Schadensvermeidung als mögliche Aspekte von Gehirnveränderungen im Zusammenhang mit Tics und Zwängen.

Wie?
Zur Untersuchung der neurokognitiven Grundlagen von Tics und Zwänge werden verschiedene einfache Computeraufgaben verwendet. Bei einigen Aufgaben wird dazu auch Ihre elektrische Gehirnaktivität mittels Elektroenzephalogramm (EEG) registriert. Dazu wird Ihnen eine Kappe aufgesetzt, auf der mehrere Elektroden angebracht sind. Die Hautstellen unter den Elektroden werden mit einer speziellen Paste eingerieben, die sich nach der Untersuchung einfach abwaschen lässt. Die Technik ist insgesamt ungefährlich und schmerzfrei. Bei einer anderen Aufgabe wird die elektrische Aktivität Ihrer Augenmuskeln gemessen. Dazu werden unterhalb eines Auges zwei kleine Elektroden angebracht, die ebenfalls mit einer leicht abwaschbaren Paste befüllt werden. Auch diese Technik ist ungefährlich und schmerzfrei. Zudem findet eine ausführliche Interview- und Fragebogenbasierte Diagnostik zu Zwängen, Tics und psychischen Störungen statt.

Sie erhalten für die komplette Studienteilnahme 140 Euro Aufwandsentschädigung. Die Studiendauer vor Ort beträgt ca. 5 Stunden wovon der größte Teil interviewbasierte Diagnostik und Vor-/ Nachbereitung der EEG-Untersuchung ist. Die reine Zeit der Aufgabenbearbeitung beträgt ca. 75 Minuten. Hinzu kommt noch Zeit für die Fragebogenbearbeitung, welche Sie zu Hause erledigen können.

Wer?
Gesucht werden Menschen mit chronischen Tics oder Tourette Syndrom sowie solche, bei denen zusätzlich eine Zwangsstörung diagnostiziert wurde (Alter zwischen 18-65 Jahre). Personen, bei denen eine andere neurologische Störung, eine Schizophrene Störung, bipolare Störung, Alkohol- oder Drogenabhängigkeit vorliegt, können leider nicht an der Studie teilnehmen.

Wo?
Institut für Psychologie der Humboldt-Universität zu Berlin, Rudower Chaussee 18 12489 Berlin.

Ansprechpartnerin: Dr. Lisa Kloft, Dipl. Psych. Tel: 030-20939338

Email: ticundzwang.psych@hu-berlin.de

 


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