Studie zu Wutausbrüchen beim Tourette-Syndrom

Hiermit möchten wir Sie auf eine Studie, die aktuell in der Tourette-Sprechstunde an der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) durchgeführt wird, aufmerksam machen.

Untersuchung von Wutausbrüchen bei Patienten mit Gilles de la Tourette-Syndrom im Vergleich zu einer gesunden Kontrollstichprobe anhand des Rage Attack Questionnaire (RAQ)

Im Rahmen dieser Studie sollen Wutausbrüche vergleichend bei Patienten mit Tourette-Syndrom (TS) und Gesunden untersucht werden. Experten glauben, dass Menschen mit Tourette-Syndrom häufiger und intensiver Wutausbrüche erleben als gesunde Menschen. Diese Einschätzung basiert lediglich auf klinischen Erfahrungen. Bisher wurde dies nicht speziell untersucht. Daher wurde für diese Studie der so genannte „Rage Attack Questionnaire“ – kurz RAQ – entwickelt, um ein diagnostisches Instrument für die Charakterisierung von Wutausbrüchen zur Verfügung zu haben. Mit dieser Studie werden zugleich die Gültigkeit und die Messgenauigkeit des RAQ überprüft.

Wir suchen daher für unsere Tourette-Syndrom- Stichprobe Teilnehmer, die am Tourette-Syndrom erkrankt sind.
Teilnehmen kann jeder ab einem Alter von 18 Jahren. Die Teilnahme erfolgt online, ist anonym und dauert circa 15 bis 20 Minuten.

Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie uns unterstützen und als Tourette-Betroffener einfach an der Studie unter https://www.soscisurvey.de/RAQ/ teilnehmen.

Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne unter der Email-Adresse: kayser.lena@mh-hannover.de oder telefonisch unter der (0511)532-5524 zur Verfügung.

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